Kino 2012
Hier werde ich alle Kinofilme aus 2012 vorstellen, die ich selber im Kino gesehen habe. Da ich relativ oft ins Kino gehe, werden hier am Ende des Jahres so ca. 70 Filme stehen. Neben den üblichen Daten wie Stab, Schauspieler und Film-Info schreibe ich kurz meine Meinung über den Streifen nieder. Unter DVD/Blu-ray-Potential könnt ihr lesen, wie ich den Film als (kommende) DVD bzw. Blu-ray einstufe und ob ich mir den zulegen würde.
Hier geht's zum Kinojahr 2006 / 2007 / 2008 / 2009 / 2010 / 2011
![]() |
Dark Shadows
Regie:
Tim Burton. Darsteller: Johnny Depp (Barnabas
Collins), Michelle Pfeiffer (Elizabeth Collins Stoddard), Helena Bonham Carter
(Dr. Hoffman), Eva Green (Angelique Bouchard, Bella Heathcote (Victoria
Winters/Josette), Chloe Grace Moretz (Carolyn Stoddard) Mein
Eindruck: Bei Tim Burton mache ich nichts
falsch - Johnny Depp denkt wohl das gleiche, denn "Dark Shadows" ist sein achter
Film mit dem schrägen Regisseur. Tim Burton kann sich in "Dark Shadows" so
richtig austoben. Er versetzt den düsteren Vampir Barnabas in die
Flower-Power-70er-Jahre und da passt dieser rein wie die Faust aufs Auge. Johnny
Depp ist (wieder mal) genial als skurriler Held mit Ecken und Kanten, aber auch
die übrige Cast kann sich sehen lassen: Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter
(ihr siebter Film mit Burton) und Newcomerin Chloe Grace Moretz ("Kick-Ass")
bieten ausgezeichnete Leistungen. Schön fies ist Eva Green (bekannt aus den
letzten Bond-Filmen) als bezaubernde Hexe. Die Story ist vielleicht etwas dünn,
was man aber auf die Vorlage schieben kann, denn die basiert auf die
gleichnamige TV-Serie (die ich bislang noch gar nicht kannte). Tim Burton hat
einen schön-schrägen Film erschaffen, der seine Handschrift in Punkto Atmosphäre
und Stil trägt. Sein Lieblingsdarsteller Johnny Depp erledigt den Rest. Meine
persönliche Lieblingsszene: Barnabas sitzt mit einigen Hippies am Lagerfeuer und
sinniert über das Leben und die Liebe. Leider ahnen die jungen Leute nicht, was
da noch auf sie zu kommt...
DVD / Blu-ray-Potential: Blu-ray: Check! |
|
Kinostart: 10.5.2012 Fantasy, Komödie 112 Min. FSK: 12 32
|
| |
![]() |
The Cold Light
of Day
Regie:
Mabrouk El Mechri. Darsteller: Henry Cavill (Will
Shaw), Verónica Echegui (Lucia), Bruce Willis (Martin Shaw), Sigourney Weaver
(Jean Carrack), Joseph Mawle (Gorman) Mein
Eindruck: Es fällt mir bei "The Cold Light
of Day" recht einfach eine Kritik zu schreiben, denn diese wird nicht gut
ausfallen. Dabei verspricht die Story jede Menge Spannung, aber im Kino ist die
nicht angekommen. Die Action-Sequenzen können auch nicht drüber weghelfen: Der
Streifen ist ein Flop. Dabei hätte die Handlung von Hitchcock stammen können:
Ein Unschuldiger (Henry Cavill) kommt in gefährliche Situationen (seine Familie
wird entführt, er wird pausenlos gejagt) und muss alle Widerstände (Vater ist
Geheimagent, die CIA ist böse, die Israelis mischen mit) überwinden, um am Ende
heil davon zu kommen. Klingt blöd, ist auch so. Die hanebüchene Handlung kann in
keinster Weise überzeugen. Spannung kommt nie auf, weil man überhaupt keine
Sympathien für den Hauptdarsteller und sein Umfeld (Schwester!) hat. Die Action
ist zwar ganz ordentlich, aber so überzogen, dass es wieder nur langweilt.
Kurios ist die letzte Auto-Verfolgungsjagd, in der zuerst die Guten die Bösen
jagen, dann nach einem irrwitzigen Unfall sich das Blatt wendet und die Bösen
nun hinter den Guten her sind. Zwei Top-Schauspieler haben in dem
Pseudo-Thriller mitgespielt: Bruce Willis spielt so wie immer, wird aber leider
im ersten Viertel erschossen. Sigourney Weaver hat ein paar nette Momente als
Agentin, das rettet den Film auch nicht. "The Cold Light of Day" ist aber ein
Film für diejenigen, die sich mal ein Reisevideo für Madrid anschauen wollen.
Ich selber war noch nie in der spanischen Hauptstadt, aber im Film bekommt man
sehr viel davon zu sehen.
DVD / Blu-ray-Potential: Dieses Mal ist die Sache eindeutig: Nein, danke. |
|
Kinostart: 3.5.2012 Action, Thriller 94 Min. FSK: 16 31
|
| |
![]() |
Einmal ist
keinmal
Regie:
Julie Anne Robinson. Darsteller: Katherine Heigl
(Stephanie Plum), Jason O'Mara (Joe Morelli), Daniel Sunjata (Ranger), John
Leguizamo (Jimmy Alpha), Debbie Reynolds (Grandma Mazur), Sherri Shepherd (Lula) Mein
Eindruck: Auf dem letzten Drücker habe ich
die Katherine-Heigl-Actionkomödie "Einmal ist keinmal" im Kino gesehen. Der Film
basiert auf der Romanreihe von Janet Evanovich, in der Hauptdarstellerin
Stephanie Plum als Kautionsjägerin für Aufregung sorgt. Ich hatte vorher noch
nie von diesen Büchern gehört und gehe unvoreingenommen an die Sache ran. So
unvoreingenommen dann doch nicht, denn es hagelte schlechte Kritiken für den
Streifen, der zusammenfassend als "unausgegoren" gilt. Na ja, ich bin eigentlich
recht zufrieden mit dem Film. Natürlich ist der Streifen um eine junge Frau, die
aus dem Nichts Kautionscop wird und alle Schwierigkeiten meistert, nicht gerade
ein cineastisches Fest. Trotzdem finde ich die schräge Story rund um Katherine
Heigl recht amüsant, da drücke ich auch bei einigen Sachen mal ein Auge zu.
Heigl alias Plum muss ihren Ex-Freund Joe - gespielt von "Terra Nova"-Star Jason
O'Mara - in den Knast bringen, das würde für die 50.000 Dollar bringen. Das
stellt sich nicht als einfach raus, zumal Frau Plum mal schnell noch den Fall
klärt, damit Joe nicht für schuldig befunden wird. Okay, hört sich komisch an,
ist aber ganz in Ordnung.
DVD / Blu-ray-Potential: Ist der Film billig, dann ist es mein. |
|
Kinostart: 19.4.2012 Action, Komödie 91 Min. FSK: 12 30
|
| |
![]() |
Chronicle -
Wozu bist du fähig?
Regie:
Josh Trank. Darsteller: Dane DeHaan (Andrew Detmer),
Alex Russell (Matt Garetty), Michael B. Jordan (Steve Montgomery), Michael Kelly
(Richard Detmer), Ashley Hinshaw (Casey Letter) Mein
Eindruck: Endlich hat es mal mit "Chronicle"
im Kino geklappt - letzte Woche wollte ich da reingehen, aber abends lief der
Film nicht (auch wenn es im Netz angekündigt war). Da stand ich blöd an der
Kasse...
DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray sollte es sein - trotz Wackelkamera. |
|
Kinostart: 19.4.2012 Action, Sci-Fi, Drama 84 Min. FSK: 12 29
|
| |
![]() |
The Avengers
(3D)
Regie:
Joss Whedon. Darsteller: Robert Downey Jr. (Tony
Stark / Iron Man), Chris Evans (Steve Rogers / Captain America), Mark Ruffalo
(Bruce Banner / The Hulk), Chris Hemsworth (Thor), Scarlett Johansson (Natasha
Romanoff / Black Widow), Jeremy Renner (Clint Barton / Hawkeye), Tom Hiddleston
(Loki), Samuel L.Jackson (Nick Fury) Mein Eindruck: Endlich ist es so weit: Die Superhelden, die bislang nur einzeln in ihren Filmen aufgetreten sind, werden durch eine globale Bedrohung vereint. So kommen Iron Man (2008/2010), Captain America (2011), Thor (2011) und Hulk (2008) zusammen und bilden "The Avengers" - allerdings erst nach kleinen Unstimmigkeiten, die sich aber während des Films legen. Mir hat der Zusammenschluss der Superhelden sehr gut gefallen, auch die 3D-Version kann sich sehen lassen. Gerade im letzten Drittel - wenn die Welt angegriffen wird - sind die Effekte und die Action grandios. Man merkt dem Film seine 220 Millionen Dollar Produktionskosten an, hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Dabei werden die Action-Szenen immer wieder durch ironische Kommentare aufgelockert, vor allem durch "Iron Man" Robert Downey Jr. Aber auch der Hulk hat seine komischen Momente, wobei sein Humor mehr brachial ist. Alles im allem gibt es über den Film nicht viel zu sagen. Comic-Freunde werden auf jeden Fall ins Kino gehen - man sollte die Vorgänger-Filme natürlich kennen, dann kommt man völlig auf seine Kosten. PS: Im Cinemaxx wurde eine Pause gemacht, die m.M. nach überflüssig ist. Ich hätte die 142 Minuten lieber ohne gehabt, Popkorn- oder Cola-Nachschub brauche ich nicht. DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray ist Pflichtkauf. |
|
Kinostart: 26.4.2012 Comic-Action 142 Min. FSK: 12 28
|
| |
![]() |
Spieglein
Spieglein
Regie:
Tarsem Singh. Darsteller: Julia Roberts (Die
Königin), Lily Collins (Schneewitchen), Armie Hammer (Prinz Alcott), Nathan Lane
(Brighton), Jordan Prentice (Napoleon), Mark Povinelli (Half Pint), Joe Gnoffo
(Grub), Danny Woodburn (Grimm) Mein Eindruck: "Spieglein Spieglein" ist nach "The Cell" (2000), "The Fall" (2006) und "Krieg der Götter" (2011) die vierte Regiearbeit von Tarsem Singh. Ich kenne diese Filme und bisher haben mir alle sehr gut gefallen. So auch sein neustes Werk, die wirklich wirklich wahre Geschichte von Schneewitchen. Was er aus dem Märchen gemacht hat kann sich sehen lassen. Er ist genau der richtige Mann für diesen Job, denn mit seinem Ideenreichtum und seiner fantastischen Optik macht er den Film zum Genuss. Das er dann noch Julia Roberts als böse König gecastet hat, ist ein genialer Schachzug. Man merkt es Julia Roberts an, dass sie in der Rolle der bösen König aufgeht und (endlich mal) so richtig fies sein darf. Lily Collins, Tochter von Phil Collins, gefällt als Schneewitchen ebenso wie Armie Hammer ("J.Edgar") als leicht verwirrter Prinz. Besonders klasse ist die Transformation der 7 Zwerge in eine Räuberbande, die mit ausfahrbaren Stelzenbeinen ihre Raubzüge durchzieht. Auf so was muss mal erst mal kommen. Kurzum: Die Neuinterpretation des klassischen Märchens ist erste Sahne! Interesant ist, dass demnächst mit "Snow White and the Swordman" eine weitere Schneewitchen-Verfilmung ins Kino kommen wird. Der Film erinnert aber mehr an "Herr der Ringe"... DVD / Blu-ray-Potential: Der Film muss auf Blu-ray her. |
|
Kinostart: 5.4.2012 Fantasy, Komödie 106 Min. FSK: o.A. 27
|
| |
![]() |
Die Piraten -
Ein Haufen merkwürdiger Typen (3D)
Regie:
Peter Lord. Synchronsprecher: Piratenkapitän
(Patrick Winczewski), Entermesser-Liz (Bettina Zimmermann), Black Bellamy (Jojo
Winterscheidt), Queen Victoria (Martina Treger), Charles Darwin (Axel Mazacher) Mein Eindruck: Es ist unglaublich, mit welchem Aufwand Aardman seine Puppen/Animationsfilme herstellt - allein das Piratenschiff wurde in 5.000 Arbeitsstunden handgefertigt. Man sieht dem Film den enormen Aufwand an, nur kann man beim Betrachten die vielen Details gar nicht wahrnehmen. Kinder werden den Film bestimmt gut finden, aber viele Gags und Anspielungen aus Kinofilmen werden die gar nicht verstehen. Ich erwähne hier nur mal den Elefantenmensch, den man in einer Londoner Taverne kurz sieht. Der Film ist toll gemacht, hat viele gute Szenen und jede Menge liebevolle Charaktere. Die Gags sind zwar nicht schlecht, aber halten sich doch in Grenzen - da hat man bei "Chicken Run" mehr gelacht. Zu den Synchronsprechern kann ich nicht viel sagen, ich habe nur die Stimme vom Piratenkapitän erkannt: Das ist nämlich die deutsche Synchronstimme von Hugh Grant, der im Original den Käpt'n spricht. Im englischen Original sind mehr Stars am Werk, da haben die deutschen doch ein wenig gespart - was aber die Synchro nicht schlecht macht. DVD / Blu-ray-Potential: Als alter Aardman-Fan werde ich mir die Blu-ray günstig zulegen. |
|
Kinostart: 29.3.2012 Animation 88 Min. FSK: o.A. 26
|
| |
![]() |
The Grey -
Unter Wölfen
Regie:
Joe Carnahan. Darsteller: Liam Neeson (Ottway),
Frank Grillo (Diaz), Dermot Mulroney (Talget), Dallas Roberts (Hendrick), Joe
Anderson (Flannery), Nonso Anozie (Burke) Mein Eindruck: Im Grunde ist "The Grey - Unter Wölfen" keine schlechter Film, doch leider hat er mir nicht besonders gefallen. Dabei hat die Story um eine Gruppe Männer, die einen Flugzeugabsturz überleben und sich durch die Wildnis Alaskas schlagen müssen, durchaus Potential. Liam Neeson als Hauptdarsteller gefällt als wortkarger Anführer, die übrige Besetzung, vorwiegend No-Names, hat keine großen Momente. Die Wölfe kommen gar nicht so häufig vor, und große Actionsequenzen darf man auch nicht erwarten. Trotz permanentem Überlebenskampf konnte mich der Streifen nicht fesseln. Es kam selten Spannung auf und es war einem von vornherein klar, das die Gruppe durch Wolfattacken (und anderen Unannehmlichkeiten) immer weiter dezimiert wird. Das Ende - ich verrate nix - ist dann doch etwas überraschend, aber es passt schon zum Film. Die knapp 2 Stunden waren für die Story zu lang, da hätte man das ein oder andere straffen können. Wie gesagt, der Film liegt nicht auf meiner Wellenlänge. DVD / Blu-ray-Potential: Das wird nix, die Wölfe kommen mir nicht ins Haus. |
|
Kinostart: 12.4.2012 Thriller, Drama 117 Min. FSK: 16 25
|
| |
![]() |
Battleship
Regie:
Peter Berg. Darsteller: Liam Neeson (Admiral Shane),
Taylor Kitsch (Alex Hopper), Alexander Skarsgard (Stone Hopper), Brooklyn Decker
(Samantha), Rihanna (Raikes) Mein Eindruck: Dieser Film wird die Zuschauer in zwei Lager spalten. Die einen werden den Film lieben, die anderen abgrundtief hassen. Machen wir uns mal nix vor: "Battleship" ist ein dämlicher Krawallfilm mit Null-Handlung. Die Story, wenn man sie so nennen darf, basiert auf dem Hasbro-Spiel Schiffe versenken - und das sagt schon alles. Die Darsteller werden allesamt nicht gefordert, Liam Neeson kommt nur in einer Nebenrolle vor und warum R&B-Sängerin Rihanna mitspielt weiß auch keiner so recht. Aber: Trotzdem hat mir der Film gefallen, warum eigentlich? Wenn man sich auf diesen Werbefilm der Navy einlässt, die Logik ganz weit beiseite schiebt und sich entspannt zurücklehnt, dann bekommt man ein bombastisches Popcorn-Movie erster Kajüte. Die Effekte sind mördermäßig und hauen einen fast vom Kinosessel. Apropos Kinosessel: Zum ersten Mal haben wir die D-Box-Sitze ausprobiert. (Wer's nicht kennt: Die Sitze vibrieren und passen sich der Action des Films an). Ich muss sagen: Bei dem Film hat es sich voll gelohnt. In Kurzform: Banane-Film mit Super-Effekten - wer damit leben kann, wird sich amüsieren. DVD / Blu-ray-Potential: Auf Blu-ray sollte der Film rocken! |
|
Kinostart: 12.4.2012 Action, Sci-Fi 131 Min. FSK: 12 24
|
| |
![]() |
Best Exotic
Marigold Hotel
Regie:
John Madden. Darsteller: Bill Nighy (Douglas),
Maggie Smith (Muriel), Judi Dench (Evelyn), Tom Wilkinson (Graham), Dev Patel
(Sonny), Penelope Wilton (Jean), Celia Imrie (Madge), Ronald Pickup (Norman),
Tena Desae (Sunaina) Mein Eindruck: Immer mal wieder gibt es Filme, die aus der Rolle fallen, so auch "Best Exotic Marigold Hotel". Die Besetzung ist jenseits der 60, es gibt keine Action oder Special-Effects und die Story ist recht unspektakulär. Trotzdem überzeugt der Streifen auf der ganzen Linie. Die Besetzung ist sensationell, wobei Maggie Smith (nebenbei zweimalige Oscar-Gewinnerin) ein wenig hervorsticht. Sie spielt eine grantige Frau, die als eingefleischte Rassistin ausgerechnet in Indien an ihre Hüfte operiert werden soll. Schön sind die unterschiedlichen Charaktere, die sich (fast) alle an die fremde, exotische Situation anpassen und so langsam Gefallen an ihrem neuen Leben finden. Allerdings wird man von Trailer her leicht getäuscht, denn der Film ist nicht so lustig wie angekündigt. "Best Exotic Marigold Hotel" hat zwar seine komischen Momente, doch oftmals aber auch seine traurigen. So wird ein Hotel-Bewohner den Film nicht überleben, was aber angesichts des Alters nicht weiter überrascht. Alles in allem ist das Hotel nur zu empfehlen, allein schon wegen seinem Jung-Manager Sonny, der von Dev Partell ("Slumdog Millionär") hervorragend gespielt wird. DVD / Blu-ray-Potential: Auf Blu-ray sollte den Film drin sein. |
|
Kinostart: 15.3.2012 Drama, Komödie 123 Min. FSK: ohne 23
|
| |
![]() |
Iron Sky
Regie:
Timo Vuorensola. Darsteller: Julia Dietze (Renate
Richter), Götz Otto (Klaus Adler), Christopher Kirby (James Washington), Udo
Kier (Wolfgang Kortzfleisch), Peta Sergeant (Vivian Wagner) Mein Eindruck: Man hatte schon in den letzten Jahren von "Iron Sky" gehört, von Nazis auf der dunklen Seite des Mondes und von der Invasion auf die Erde. Jetzt, im April 2012, kommt der Film tatsächlich ins Kino - und ist leider eine Enttäuschung. Ich will mich nicht über Drehbuch bzw. Story auslassen, denn die ist eher zweitrangig. Vielmehr ist der Streifen von dem finnischen Regisseur Timo Vuorensola bei weitem nicht so trashig geworden wie erwartet. Es gibt einige nette Gags und erstaunlich gute Special-Effects, doch das reicht nicht. Oftmals ist die Handlung lahm und langweilig, da kommt bei Julia Dietze und Götz Otto keine Stimmung rüber. Die Ausgangssituation ist schon gut, und auch die Kampfszenen der Nazi-Raumschiffe gegen die Erdschiffe machen - trotz des mickrigen Budgets - richtig Laune. Leider gibt es zu wenig "unkorrekte" Szenen, die den Film nach vorne gebracht hätten. Eine FSK 18 Einstufung hätte ich bei diesem Thema erwartet, und nicht eine FSK 12. Fragt mal bei Tarantino nach, ich glaube kaum, dass "Reservoir Dogs" als Familienfilm taugt. Fazit: Das jahrelangem Warten hat sich nicht gelohnt, die Mond-Nazis rocken nicht. PS: Etwas war schon sehr seltsam an diesem Kinoabend: Das Cinemaxx Mülheim macht eine Kernsanierung, da steht im Innenraum nix mehr. Ist schon ein komisches Gefühl, in der Baustelle vor dem Kino auf den Einlass zu warten... DVD / Blu-ray-Potential: "Iron Sky" ist nicht kultig genug, wird also nicht gekauft. |
|
Kinostart: 5.4.2012 Komödie, Sci-Fi 92 Min. FSK: 12 22
|
| |
![]() |
Die Tribute von
Panem: The Hunger Games
Regie:
Gary Ross. Darsteller: Jennifer Lawrence (Katniss
Everdeen), Josh Hutcherson (Peeta Mellark), Woody Harrelson (Haymitch Abernathy),
Elizabeth Banks (Effie Trinket), Stanley Tucci (Caesar Flickerman), Donald
Sutherland (Prasident Snow) Mein Eindruck: Bis zum Filmstart hatte ich so gut wie nix von den "Tributen von Panem" gehört, auch war mir nicht bewusst, wie erfolgreich die Bücher von Suzanne Collins sind. In den USA läuft der Film wie geschnitten Brot, in Europa hält sich die Euphorie in Grenzen. Ich hatte jetzt nicht viel erwartet, die Story klingt zwar nicht schlecht, aber eine Jugendbuchverfilmung ist für mich nicht gerade ein Highlight. Nachdem ich 3 Stunden im Kino war (Film incl. Pause) kann ich sagen: Panem ist ganz ordentlich, hat aber auch seine Längen. Die Besetzung ist sehr gut, allen voran Newcomerin Jennifer Lawrence spielt die Rolle des jungen Heldin ausgezeichnet. Einige bekannte Darsteller wie Woody Harrelson oder Donald Sutherland kommen recht kurz weg, Stanley Tucci als Gottschalk-Verschnitt ist wiederum top. Die Story könnte manchmal etwas gestrafft werden, und gerade im letzten Drittel stellte sich etwas Langeweile bei mir ein - z.B. bei der kommenden Liebesbeziehung zwischen Katniss und Peeta. Ansonsten erinnert der Streifen natürlich an "Running Man", aber das ist nicht weiter schlimm. Viel lustiger waren die Jäger-Wespen, bei denen ich etwas schmunzeln musste. Wer wissen will warum, der sollte sich den Film im Kino anschauen. DVD / Blu-ray-Potential: War in Kino okay, auf Blu-ray brauche ich den nicht. |
|
Kinostart: 22.3.2012 Drama, Action, Sci-Fi 142 Min. FSK: 12 21
|
| |
![]() |
Headhunters
Regie:
Morten Tyldum. Darsteller: Aksel Hennie (Roger
Brown), Synnøve Macody Lund (Diana Brown), Nikolaj Coster-Waldau (Clas Greve),
Julie R. Ølgaard (Lotte), Reidar Sørensen (Brede Sperre) Mein Eindruck: Die Skandinavier sind führend in dunkelen, düsteren Krimistoffen. Jetzt kommt mit "Headhunters" ein norwegischer Film in die Kinos, der es in sich hat. Man sollte nicht zu viel von der Handlung erzählen, denn damit raubt man den Leser die Spannung, nur soviel: Der Streifen startet als "normaler" Krimi: Ein Headhunter finanziert seinen luxuriösen Lebenstil mit Kunstraub. Alles klappt wie am Schnürchen, doch dann wendet sich das Blatt und er wird immer tiefer in ein mörderisches Komplott gezogen. Der Film hält die Spannung bis zum Schluß und wartet mit diversen Überraschungen auf, die man als Zuschauer nicht absehen konnte. Die Besetzung ist sehr gut, die Darsteller sind allesamt unbekannt - und das macht es so reizvoll, denn man weiß nicht genau, was dem oder der Darsteller(in) passieren wird. Nur so viel: Nicht alle überleben den Film. "Headhunters" ist ein Geheimtipp für Freunde spannender Kinounterhaltung. Natürlich ist der Film nicht perfekt, es gibt einige Szenen, die schon recht unrealistisch sind, aber da kann ich nur folgendes sagen: Ist halt Kino und keine Dokumentation. DVD / Blu-ray-Potential: Der Film kommt in meine Sammlung. |
|
Kinostart: 15.3.2012 Thriller, Krimi 101 Min. FSK: 16 20
|
| |
![]() |
Contraband
Regie:
Baltasar Kormakur. Darsteller: Mark Wahlberg (Chris
Farraday), Kate Beckinsale (Kate Farraday), Ben Foster (Sebastian Abney),
Giovanni Ribisi (Tim Briggs), Lukas Haas (Danny Raymer), J.K. Simmons (Captain
Camp) Mein Eindruck: Der neue Film von Mark Wahlberg "Contraband" hebt sich angenehm von anderen Filmen des Genres ab, weil hier ein interessantes Thema behandelt wird. Wir tauchen ein in der Welt der Schmuggler und es wird minutiös gezeigt, wie man am besten Drogen oder Falschgeld aus Panama in die USA einschmuggeln kann. Der Streifen ist ein Remake des erfolgreichsten isländischen Films aller Zeiten: "Reykjavik-Rotterdam: Tödliche Lieferung". Damals spielte Baltasar Kormakur eine Hauptrolle, heute ist er der Regisseur der US-Variante. Der Streifen ist gut besetzt und bietet spannende Unterhaltung. Actionsequenzen sind eher rar gesetzt und spielen sich vorwiegend in Panama ab. Mir haben die Schauplätze in Panama und auf dem Container-Schiff gut gefallen, von da her punktet der Film schon mal. Einige Lücken in der Handlung sind halb so wild, Hauptsache "Contraband" fesselt den Zuschauer. Von da her bin ich zufrieden. DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray wird eingesackt. |
|
Kinostart: 15.3.2012 Thriller, Action 109 Min. FSK: 16 19
|
| |
![]() |
John Carter -
Zwischen zwei Welten (3D)
Regie:
Andrew Stanton. Darsteller: Taylor Kitsch (John
Carter), Lynn Collins (Dejah Thoris), Thomas Hayden Church (Tal Hajus), Mark
Strong (Matai Shang), Ciaran Hinds (Tardos Mors), Dominic West (Sab Than) Mein Eindruck: Das Werk von Edgar Rice Burroughs, "John Carter", galt lange als unverfilmbar. Schließlich hat Disney den Stoff jetzt ins Kino gebracht und das Ergebnis ist ganz okay. Zuerst mal die gute Nachricht: "John Carter" ist ein 3D-Film, der sich in 3D auch lohnt. Es gibt viele gute räumliche Effekte, was sich natürlich bei so einem Szenario (Stichwort Mars) auch anbietet. Der Streifen an sich ist solide Familienunterhaltung mit den altbekannten Zutaten: ein junger Held kämpft auf einer fremden Welt gegen gute und schlechte Völker, verliebt sich in eine Prinzessin und beendet den Krieg (zumindest kurzfristig). Dazu noch ein knuddeliger Mars-Hund mit Speedy-Gonzales-Geschwindigkeit und die Sache ist geritzt. Natürlich erinnern einen viele Szene an andere Filme - ich erwähne hier nur "Krieg der Sterne" - aber das ist kein Nachteil, wenn man sich auf den Film einlässt. Ein komplexes Drehbuch und geschliffen scharfe Dialoge darf man nicht erwarten, der Film ist 100% Popcorn-Kino. Während die Hauptdarsteller (Taylor Kitsch und Lynn Collins) noch unbekannt sind, sind einige gute Darsteller in Nebenrollen zu sehen. Wie gesagt, die Optik ist bei "John Carter" das entscheidende - und die stimmt. DVD / Blu-ray-Potential: Muss nicht zwingend sein. |
|
Kinostart: 8.3.2012 Abenteuer, Sci-Fi, Fantasy 132 Min. FSK: 12 18
|
| |
![]() |
Das gibt Ärger
Regie:
McG. Darsteller: Reese Witherspoon (Lauren), Chris
Pine (FDR Foster), Tom Hardy (Tuck), Til Schweiger (Heinrich), Chelsea Handler (Trish),
Angela Bassett (Collins) Mein Eindruck: Ich muss ehrlich zugeben: "Das gibt Ärger" macht Laune. Natürlich ist die Story um zwei Geheimagenten, die gleichzeitig um eine Frau buhlen, total überzogen. Wenn man sich aber auf die abgefahrene Story einlässt und die Logik beiseite schiebt, dann wird man gut unterhalten. Alles ist extrem unrealistisch, die Figuren sind ultracool und ihre Handlungen sind total übertrieben. Ist eigentlich kein Wunder, denn Regisseur McG hat schon mit "3 Engel für Charlie" seine Qualitäten unter Beweis gestellt - Zurückhaltung ist fehl am Platze, hier wird ordentlich auf den Putz gehauen. So verwundert es keinen, dass Tuck (Tom Hardy) beim Paintball-Turnier komplett ausrastet und die Jugendlichen quasi demontiert. In einer ruhigeren Szene versucht sich FDR (Chris Pine) als Hundeliebhaber, doch leider kommt er kaum gegen den rabiaten Mischling aus dem Tierheim an. Reese Witherspoon macht als Objekt der Begierde eine gute Figur, Chris Pine (Kirk aus "Star Trek") und Tom Hardy ("Dame, König, As, Spion") gefallen als Freunde, Kumpel und Rivalen. Til Schweiger spielt auch mit, aber sein "Heinrich" trägt nicht viel zum Film bei und ist ziemlich überflüssig. Sei's drum, "Das gibt Ärger" ist bestimmt kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber für einen kurzweiligen Kinoabend ist das genau das richtige. DVD / Blu-ray-Potential: Och, für kleine Kohle nehme ich die Blu-ray. |
|
Kinostart: 1.3.2012 Action, Komödie, Romanze 97 Min. FSK: 12 17
|
| |
![]() |
Haywire
Regie:
Steven Soderbergh. Darsteller: Gina Carano (Mallory
Kane), Ewan McGregor (Kenneth), Michael Douglas (Coblenz), Antonio Banderas
(Rodrigo), Channing Tatum (Aaron), Michael Fassbender (Paul) Mein Eindruck: Steven Soderbergh ist ein Regisseur der anderen Sorte. Er genießt in Hollywood einen hohen Stellenwert und Schauspieler reißen sich darum, in seinen Filmen mitzuspielen. Er machte die "Ocean 11-13"-Reihe, aber auch Programmkinofilme wie "The Good German". Jetzt hat er der ehemaligen Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano einen Film auf den Leib geschrieben. Sie spielt eine Spezialagentin, die vom eigenen Team betrogen wird und deshalb auf Rache sinnt. Gina Carano, die den Film "Blood & Bone" (2009) in einer Nebenrolle zu sehen war, ist zwar nicht die beste Schauspielerin, trotzdem überzeugt sie als Mallory Kane auf der ganzen Linie. Ist ja klar: Die Kampfszenen in "Haywire" haben es in sich, was natürlich an der physischen Präsenz von Miss Carano liegt. Um sie herum hat Regisseur Soderbergh wieder exzellente Schauspieler aufgefahren, ich nenne hier nur Ewan McGregor, Michael Douglas oder den gerade sehr gefragte Michael Fassbender ("Shame"). "Haywire" ist ein solider Action-Film, der sich durch die Regie von Steven Soderbergh angenehm von dem genreüblichen 08/15-Produktionen abhebt. Ich hoffe, dass man in Zukunft noch mehr von Gina Carano sehen wird, das Potential ist eindeutig da. DVD / Blu-ray-Potential: Sieht gut aus... |
|
Kinostart: 8.3.2012 Action, Thriller 93 Min. FSK: 16 16
|
| |
![]() |
Young Adult
Regie:
Jason Reitman. Darsteller: Charlize Theron (Mavis
Gary), Patton Oswalt (Matt Freehauf), Patrick Wilson (Buddy Slade), Elizabeth
Reaser (Beth Slade), Collette Wolfe (Sandra Freehauf) Mein Eindruck: Charlize Theron ist eine sehr vielseitige Schauspielerin. In "Kaltes Land" spielt sie eine Fabrikarbeiterin, in "Im Tal von Elah" einen Police-Detective oder in "Aeon Flux" halt Aeon Flux. Einen Oscar bekam sie für ihre Rolle der Mörderin Aileen Wuornos in "Monster". Obwohl sie sehr gut aussieht hat sie kein Problem mit Hässlichkeit. In "Young Adult" ist sie nicht wirklich hässlich, aber ihre Rolle einer desillusionierten, kaltherzigen Mit-Dreissigerin ist nicht gerade von Glamour geprägt. Mir hat ihre Darstellung der Mavis Gary sehr gut gefallen, auch ohne viele Worte bringt sie den kaputten Charakter voll zur Geltung. Einzig "King of Queens"-Mime Patton Oswald (jepp, Spence) kann da mithalten, denn auch er liefert als Außenseiter Matt eine starke Vorstellung ab. Regisseur Jason Reitman hat mit "Young Adult" leicht geschwächelt, denn sein neuer Streifen ist nicht so stark wie "Juno" oder "Thank you for Smoking", aber dank starker Schauspieler ist der Film sehenswert. Ich hatte übrigens erwartet, dass der Film komischer ist, im Endeffekt ist es mehr Drama als Comedy. Das ist aber halb so wild, denn das Gesamtbild stimmt. DVD / Blu-ray-Potential: Der Film wird gekauft. |
|
Kinostart: 23.2.2012 Drama, Komödie 94 Min. FSK: 12 15
|
| |
![]() |
Ghost Rider -
Spirit of Vengeance (3D)
Regie:
Mark Neveldine, Brian Taylor. Darsteller: Nicolas
Cage (Johnny Blaze / Ghost Rider), Violante Placido (Nadya), Ciarán Hinds (Roarke),
Idris Elba (Moreau), Christopher Lambert (Methodius) Mein Eindruck: Meine Erwartungshaltung war schon sehr tief, der Film hat mich dann sogar noch enttäuscht. "Ghost Rider - Spirit of Vengeance" versagt auf der ganzen Linie, sowohl als Film, als auch in 3D. Wie konnte sich Nicolas Cage zu einem zweiten Teil hinreißen lassen, denn der erste "Ghost Rider" kam kritikmäßig nicht gerade gut weg. Cage muss bei Teil 2 doch gemerkt haben, dass der Film überhaupt keine Story hat und dass alles andere nur Murks sein kann. Von den Regisseuren Neveldine/Taylor habe ich auch langsam die Schnauze voll. Okay, die beiden haben "Crank" gemacht, und das ist ihr einziges Highlight. Die folgenden mauen Streifen "Gamer" und "Crank 2" werden jetzt durch "Ghost Rider 2" getoppt - schlechter geht es kaum noch. Das beste an dem Machwerk ist die Verfolgungsjagd am Ende und der animierte brennende Schädel - mehr kann ich beim besten Willen nicht loben. Und zum Thema 3D kann ich nur sagen: Überflüssig! Es sind kaum richtig gute 3D-Effekte zu sehen, kein Wunder, bei den schnellen Schnitten und dem unattraktiven Szenenbild. 2D hätte beim dem Streifen vollkommen ausgereicht, als DVD-Premiere würde ich den auch noch so eben durchgehen lassen... DVD / Blu-ray-Potential: Keine Chance, der 2. Ghost Rider kann zur Hölle fahren. |
|
Kinostart: 23.2.2012 Action, Comic, Fantasy 96 Min. FSK: 12 14
|
| |
![]() |
Dame, König,
As, Spion
Regie:
Tomas Alfredson. Darsteller: Gary Oldman (George
Smiley), Colin Firth (Bill Haydon), Tom Hardy (Ricki Tarr), John Hurt (Control),
Toby Jones (Percy Alleline), Benedict Cumberbatch (Peter Guillam), Mark Strong
(Jim Prideaux) Mein Eindruck: Hat ein bisschen gedauert, aber jetzt habe ich endlich "Dame, König, As, Spion" im Kino gesehen. Eins vorweg: Der Thriller nach John Le Carré ist ein sehr ruhiger Film, trotz des brisanten Spionage-Themas. Der Streifen vom schwedischen Regisseur Tomas Alfredson ("So finster die Nacht") bietet eine Top-Besetzung: Gary Oldman spielt die Hauptrolle des reaktivierten Spions George Smiley mit stoischer Ruhe und wenigen Gesten. Er könnte für diese Rolle einen Oscar als bester Hauptdarsteller abstauben. An seiner Seite glänzen Größen wie Colin Firth ("The Kings Speech") oder John Hurt ("Der Elefantenmensch") oder Newcomer wie Benedict Cumberbatch (der neue BBC-Sherlock-Holmes). Der Film spielt in den 70er Jahren und er gibt diese Zeit sehr detailgetreu wieder. Die Spannung ist wohldosiert, die Handlung ist vielschichtig mit einigen Rückblenden, da sollte man nicht den Faden verlieren. Will damit sagen, dass einige Leute den Film total langweilig finden, falls man mit einer falschen Erwartungshaltung hier rangeht. Ich bin mit "Dame, König, As, Spion" zufrieden, auch wenn es im Cinemaxx eine kleine Panne mit falschen Bildformat gab und so der Film noch mal neu gestartet wurde. DVD / Blu-ray-Potential: Kommt in meine Sammlung, aber billiger wäre besser. |
|
Kinostart: 2.2.2012 Spionage-Thriller 127 Min. FSK: 12 13
|
| |
![]() |
Safe House
Regie:
Daniel Espinosa. Darsteller: Denzel Washington
(Tobin Frost), Ryan Reynolds (Matt Weston), Vera Farmiga (Catherine Linklater),
Brendan Gleeson (David Barlow), Sam Shepard (Harlan Whitford) Mein Eindruck: "Safe House" hat furios begonnen, doch im Laufe der knapp 2 Stunden hat der Film doch stark nachgelassen. Erstmal zum positiven: Der Streifen spielt in Südafrika und damit haben wir schon mal einige gute Schauplätze parat (Township, Fußball-Stadion). Der Action-Thriller ist gut besetzt: Abgesehen von den Protagonisten Denzel Washington und Ryan Reynolds wurde mit Vera Farmiga ("Up in the Air"), Brendan Gleeson ("The Guard") und Sam Shepard ("Fair Game") eine gute Darstellerriege gecastet. Negativ: Die Handlung beginnt recht viel versprechend in dem Safe House, aber nach dessen Stürmung steht vorwiegend Action auf dem Plan, die aber leider nicht wirklich fesseln kann. Die Flucht vor den Schergen endet immer im Gemetzel und das wird mit der Zeit öde. Auch der ruckelige Schnitt (erinnert stark an Bourne) macht den Film auch nicht besser. Richtige Spannung kommt nie auf, und das Ende ist auch nicht gerade sehr originell. Fazit: "Safe House" verschenkt Potential, der Film hätte um Längen besser sein können. DVD / Blu-ray-Potential: Bei Nice-Price werde ich vielleicht schwach. |
|
Kinostart: 23.2.2012 Action, Thriller 115 Min. FSK: 16 12
|
| |
![]() |
The Artist
Regie:
Michel Hazanavicius. Darsteller: Jean Dujardin
(George Valentin), Bérénice Bejo (Peppy Miller), John Goodman (Al Zimmer), James
Cromwell (Clifton), Penelope Ann Miller (Doris) Mein Eindruck: In der heutigen Zeit, in der Filme in 3D + Maximum Sound im Kino laufen, kommt ein französischer Streifen daher, der alles auf den Kopf stellt: "The Artist" ist im Bildformal 4:3, schwarz-weiß und (als ob das nicht reichen würde) stumm. Und dieser Stummfilm, 2011 gedreht, ist großer Favorit der Oscar-Verleihung am kommenden Sonntag. Verkehrte Welt! Ich war auch etwas skeptisch, aber sehen wollte ich den Film im Kino schon. Zuerst war es etwas merkwürdig, denn gerade der fehlende Ton ist ziemlich ungewöhnlich, doch als ich mich daran gewöhnt hatte, war alles in Butter. "The Artist" bietet alles, was ein Film braucht: eine gute Story, sehr gute Haupt- und Nebendarsteller, tolle Musik, Drama und Komödie und ein nettes Happy-End. Vielleicht wird der Streifen der große Sieger bei den Oscars, bei den Golden Globes hat er schon 3 Preise abgeräumt. Aber auch wenn es nichts zu gewinnen gibt, "The Artist" ist schon ein Stück bemerkenswertes Kino. DVD / Blu-ray-Potential: Ich werde mir die DVD zulegen, Blu-ray braucht man hier nicht. |
|
Kinostart: 26.1.2012 Komödie, Drama, Romanze 100 Min. FSK: 6 11
|
| |
![]() |
Die Kunst zu
gewinnen - Moneyball
Regie:
Bennett Miller. Darsteller: Brad Pitt (Billy Beane),
Jonah Hill (Peter Brand), Philip Seymour Hoffman (Art Howe), Robin Wright
(Sharon), Chris Pratt (Scott Hatteberg) Mein Eindruck: Sportfilme aus den USA haben es bei uns im Kino immer schwer. Die Deutschen haben es nicht so mit American Football oder Baseball, und meistens kann man froh sein, wenn die Filme überhaupt anlaufen. "Moneyball" ist auch so ein Fall, aber immerhin könnte der Film bei der kommenden Oscar-Verleihung abräumen, denn er ist zehnmal nominiert. Ich muss aber hier mal anmerken, dass es zwar um Baseball geht, doch Hauptthema des Streifens ist das Geschäft dahinter. Brad Pitt spielt einen Ex-Spieler, der es - trotz großer Aussichten - nicht zu Starruhm geschafft hat und der sich jetzt als Manager versucht. Aus Geldmangel kann er mit seinem Team, den Oakland A's, nicht mithalten und versucht über ein neuartiges System zum Erfolg zu kommen. Pitt gefällt in der Rolle des ehrgeizigen Managers, der Emotionen vermeidet und nur den Erfolg im Auge hat. An seiner Seite bietet Jonah Hill ("Männertrip") als kalkulierender Wirtschaftswissenschaftler ebenfalls eine ordentliche darstellerische Leistung. Mir hat der Film gefallen, aber ein Oscar-Film ist der für mich nicht. Muss auch nicht sein, der Streifen ist auch ohne Academy Award gut. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch was... DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray sollte drin sein. |
|
Kinostart: 2.2.2012 Drama, Sport 133 Min. FSK: o.A. 10
|
| |
![]() |
Drive
Regie:
Nicolas Winding Refn. Darsteller: Ryan Gosling
(Driver), Carey Mulligan (Irene), Bryan Cranston (Shannon), Albert Brooks
(Bernie Rose), Ron Perlman (Nino) Mein Eindruck: Bei "Drive" war ich mir sicher, dass mir der Film gefällt - und so ist es auch. Ich behaupte jetzt schon, dass "Drive" der coolste Film des Jahres wird, denn keiner kann Ryan Gosling in Punkto Coolness das Wasser reichen. Dabei spricht er als namenlose Driver kaum mal 2 Sätze am Stück, aber es funktioniert perfekt. Der Däne Nicolas Winding Refn, Regisseur der "Pusher"-Trilogie, hat hier ganze Arbeit geleistet. Allein die zehnminütige Anfangssequenz ist den Eintritt wert: Wir schauen dem Driver bei seiner nächtlichen Arbeit zu. Er fährt 2 Ganoven nach einen Einbruch durch Los Angeles. Polizeiautos und Hubschrauber spüren ihn zwar immer wieder auf, aber der Driver ist schneller. Perfekt meistert er die Flucht und verschwindet nach einem Basketball-Spiel in der Menge. Während der kompletten Sequenz wird nicht gesprochen - das nenne ich mal einen Super-Einstand. Dann läuft der Vorspann mit 80er Synthie-Pop-Musik und ich weiß, dass ich im richtigen Film sitze. Es gibt einige heftige Gewalt-Szenen, und deshalb ist der Film ab 18. Ob die so brutal hätten ausfallen müssen ist fraglich, denn mit weniger Gewalt wäre der Film ebenso perfekt. Egal, ich kann damit gut leben. DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray ist Pflichtkauf. |
|
Kinostart: 26.1.2012 Action, Drama 101 Min. FSK: 18 9
|
| |
![]() |
Underworld:
Awakening (3D)
Regie:
Mans Marlind, Bjorn Stein. Darsteller: Kate
Beckinsale (Selene), Stephen Rea (Dr. Jacob Lane), Michael Ealy (Det.
Sebastian), Theo James (David), India Eisley (Eve) Mein Eindruck: Im vierten Teil der Underworld-Saga hat Kate Beckinsale wieder die Hauptrolle übernommen. Sie spielt in "Underworld: Awakening" Selene, die nach 12 Jahren aus ihrem Bofrost-Zustand befreit wird und danach alles platt macht, was ihr vor die Flinte kommt. Die Story sollte man besten schnell vergessen, denn es gibt sie im Grunde nicht. Der Film entspricht einem Videospiel, wo man auf alles schießt, was sich bewegt. Passend dazu muss sich Selene zwei Boss-Kämpfen (gegen einen überdimensionalen Werwolf) stellen, die sie natürlich gewinnen wird. Man merkt an meinem Ton schon, dass der Film leider eine Gurke ist. 3D macht den Film auch nicht besser, eher schlechter, denn im Dunkeln können die Effekte nur ganz selten überzeugen. Auch fand ich einige Trickeffekte sehr mager, vor allem der Überfall der Lykaner bei den Vampiren sah richtig schlecht aus. Einziger Lichtblick ist Kate Beckinsale, die in ihrem Latex-Outfit natürlich gefällt, obwohl ihre Rolle so gar nix hergibt. Nach knapp 90 Minuten hat man den Film geschafft, aber man muss aufpassen: Das Ende kommt so abrupt, wenn man nicht genau hinschaut, dann verpasst man es. DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray kann im Regal stehen bleiben. |
|
Kinostart: 2.2.2012 Horror, Action, Fantasy 88 Min. FSK: 16 8
|
| |
![]() |
The Descendants
Regie:
Alexander Payne. Darsteller: George Clooney (Matt
King), Shailene Woodley (Alexandra King), Amara Miller (Scottie King), Nickl
Krause (Sid), Matthew Lillard (Brian Speer), Beau Bridges (Cousin Hugh), Robert
Forster (Scott Thorson) Mein Eindruck: Schon bei den Golden Globes war "The Descendants" erfolgreich: Der Film wurde als bestes Drama ausgezeichnet, George Clooney als bester Drama-Darsteller. Bei den kommenden Academy Awards könnte die Regiearbeit von Alexander Payne ("Sideways") ebenfalls erfolgreich abschneiden, zumal George Clooney als heißer Oscar-Anwärter gehandelt wird. Clooney zeigt in diesem Familiendrama, dass er schauspielerisch einiges drauf hat. Er spielt den von Sorgen geplagten Familienvater sehr gut, diesmal ist er nicht der souveräne Typ, der alle Probleme mit links bewältigt, diesmal spielt er einen normalen Vater, der fast an der Last seiner Familienprobleme zerbricht. Großartig ist neben Clooney Newcomerin Shailene Woodley, die als älteste Tochter Alexandra mit ihrer unkonventionellen Art auf der ganzen Linie überzeugt. Weiteres Highlight ist der Schauplatz Hawaii, der diesmal nicht nur als Touristenattraktion abgestempelt wird. Mir hat auch gut gefallen, dass der Streifen trotz des traurigen Themas nie zum tränenreichen Rührstück abdriftet und dass man Trauer auch "normal" darstellen kann. Wer "Sideways" oder "About Schmitt" mag, der wird mit Alexander Paynes neustem Werk auch zufrieden sein. DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray sollte es sein. |
|
Kinostart: 26.1.2012 Drama, Komödie 114 Min. FSK: 12 7
|
| |
![]() |
J. Edgar
Regie:
Clint Eastwood. Darsteller: Leonardo DiCaprio (J.
Edgar Hoover), Armie Hammer (Clyde Tolson), Naomi Watts (Helen Gandy), Judi
Dench (Anna Marie Hoover), Dermot Mulroney (Colonel Schwarzkopf) Mein Eindruck: Bei Clint Eastwood macht man nichts falsch. Wenn man auf seine Filme steht, dann wird man ordentlich unterhalten, ich erwähne hier nur "Grand Torino" oder "Million Dollar Baby". Diesmal hat sich der Regisseur mit dem Begründer des FBI, J. Edgar Hoover, befasst. Herausgekommen ist eine Biographie, die mehr Wert auf Privates als auf seine Arbeit legt. Wieder einmal kann man über Eastwoods Werk wenig meckern, aber ein Klassiker wird es nicht. Zum einen ist die Hauptperson des J. Edgar Hoover nicht gerade ein Sympathieträger, zum anderen bietet der ruhige Film wenig Höhepunkte und fließt über 2 Stunden so vor sich hin. Großes Plus ist Leonardo DiCaprio, der als junger und alter J. Edgar auf der ganzen Linie überzeugt. Allerdings sage ich voraus, dass er für die Darstellung nicht den Oscar gewinnen wird. Auch Armie Hammer ("The Social Network") macht als Hoovers engster Vertrauer einen guten Eindruck, doch alle übrigen Schauspieler stehen - trotz guter Darstellungen - im Schatten von DiCaprio. Wie gesagt, der große Wurf ist "J. Edgar" nicht, denn es fehlt klar an Spannung. DVD / Blu-ray-Potential: Auch wenn es nicht sein bester Film ist, Eastwood wird gerne genommen. |
|
Kinostart: 19.1.2012 Drama 136 Min. FSK: 12 6
|
| |
![]() |
Darkest Hour
(3D)
Regie:
Chris Gorak. Darsteller: Emile Hirsch (Sean),
Olivia Thirlby (Natalie), Max Minghella (Ben), Rachael Taylor (Anne), Joel
Kinnaman (Skyler), Veronika Ozerova (Vika) Mein Eindruck: Der erste 3D-Film des Jahres ist ein Nachzügler von 2011. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist "Darkest Hour" in den Kinos gestartet, und heute ist er so gut wie weg vom Fenster. Scheint wohl nicht der große Wurf gewesen zu sein, obwohl der Film nicht schlecht ist. Wieder mal greifen Außerirdische die Erde an, aber diesmal sind die fremden Wesen kaum zu sehen, sie erscheinen nur als Lichtblitze. Aber diese Lichtblitze haben es in sich, denn sie pulverisieren die komplette Menschheit. 4 Amerikaner und 1 Schwede müssen sich in Moskau durchschlagen, und nicht alle erleben das Ende des Films. Die Handlung ist ganz ordentlich, die Effekte sind gut, auch in 3D gefällt der Streifen. Darstellerisch ist nicht viel zu erwarten, aber das ist ja von vorneherein klar. Kurzum: Ordentliche Sci-Fi-Unterhaltung. DVD / Blu-ray-Potential: Wenn der Preis stimmt, dann nehme ich die Blu-ray. |
|
Kinostart: 29.12.2011 Sci-Fi, Action, Thriller 98 Min. FSK: 12 5
|
| |
![]() |
Ziemlich beste
Freunde
Regie:
Olivier Nakache, Eric Toledano. Darsteller:
Francois Cluzet (Philippe), Omar Sy (Driss), Anne Le Ny (Yvonne), Audrey Fleurot
(Magalie), Clotilde Mollet (Marcelle) Mein Eindruck: "Ziemlich beste Freunde" kam für mich aus dem Nichts. Bis vor kurzem hatte ich von dem Film nichts gehört, dann habe ich einen Kinotrailer gesehen und nun war ich drin - so schnell kann das gehen. Das Ergebnis ist erstaunlich: Höchstwertung für einen französischen Film, das gibt es bei mir ganz, ganz selten. Aber die Komödie um zwei ungleiche Männer, die irgendwie beste Freunde werden, ist einfach grandios. Natürlich hat Omar Sy als Driss die besten Auftritte im Film. Der großmäulige Kleinkriminelle aus dem Ghetto wirbelt das Leben des querschnittsgelähmten Philippe gehörig durcheinander. Seine coolen Sprüche und sein ganzes Gehabe tragen den Film über knapp 2 Stunden. Endlich mal ein Film, der die Bezeichnung "Komödie" wirklich verdient hat, denn die Lacher reißen nicht ab - und das bei einem ungewöhnlichen (und teilweise traurigen) Thema. Klare Sache: Den Publikumsliebling aus Frankreich sollte man sich im Kino geben, wenn man mal wieder einen richtig guten Film sehen will. PS: Am Mittwochabend war das Kino sehr gut gefüllt, und die Leute waren alle zufrieden - sage ich mal. DVD / Blu-ray-Potential: Die Sache ist hier auch klar... |
|
Kinostart: 5.1.2012 Komödie 112 Min. FSK: 6 4
|
| |
![]() |
New Kids Nitro
Regie:
Steffen Haars, Flip van der Kuil. Darsteller: Huub
Smit (Richard Batsbak), Tim Haars (Gerrie van Boven), Wesley van Gaalen (Rikkert
Biemans), Steffen Haars (Robbie Schuurmans), Flip van der Kuil (Barrie Butsers) Mein Eindruck: Machen wir uns mal nix vor: Wer irgendwas von "New Kids Nitro" erwartet, der ist im falschen Film. Ich muss zugeben, das der erste Spielfilm der holländischen Prolls, "New Kids Turbo", zwar strunzendämlich war, trotzdem aber seine lustigen Momente hatte. Der schnell nachgelegte zweite Teil kann leider mit dem Erstling nicht mithalten. Um es kurz zu sagen: Der Film ist totaler Scheiß! Es gibt einige wenige gute Szenen, über den Rest sollte man den Mantel des Schweigens legen. Ich könnte mich seitenweise über den Film aufregen, aber das bringt nichts, denn ich hab keine Lust mehr, mir über den schlechtesten Film 2012 (jepp, schlechter kann es nicht mehr kommen) aufzuregen. Aber: Selten was die Stimmung im Kino so locker (um es mal nett zu sagen). Einige Zuschauer kamen in orangefarbenen Schutzwesten, die man praktischerweise als cooles Nitro-Menü an der Fresstheke erstehen konnte. Und so wundert es einen nicht, wenn man sehr häufig das Wort JUNGE im Saal gehört hat. Nach dem Film war ich übrigens froh, dass ich nicht den ganzen Popkorn-Chips-Cola-Müll aufräumen musste.. DVD / Blu-ray-Potential: Die Sache ist ja wohl klar... |
|
Kinostart: 5.1.2012 Action-Komödie 77 Min. FSK: 16 3
|
| |
![]() |
Mission:
Impossible - Phantom Protokoll
Regie:
Brad Bird. Darsteller: Tom Cruise (Ethan Hunt),
Paula Patton (Jane), Simon Pegg (Benji), Jeremy Renner (Brandt), Michael Nyqvist
(Hendricks) Mein Eindruck: Den vierten Teil der "Mission: Impossible"-Reihe hatte ich bereits im Dezember 2011 gesehen. Da mir der Film so gut gefallen hat, habe ich ihn mir im Januar noch einmal angeschaut. Innerhalb eines Jahres tauchen doppelte Filme nicht auf, beim Jahreswechsel schon. Ich muss schon sagen, MI4 ist schon ein richtiges Action-Brett, das kein Auge trocken läßt. Meine Lieblingsszenen sind die in Dubai, wenn Tom Cruise am Burj Khalifa hängt (rot - tot). DVD / Blu-ray-Potential: Die Blu-ray ist Pflichtkauf. |
|
Kinostart: 15.12.2011 Action, Thriller 133 Min. FSK: 12 2
|
| |
![]() |
Sherlock
Holmes: Spiel im Schatten Regie:
Guy Ritchie. Darsteller: Robert Downey Jr.
(Sherlock Holmes), Jude Law (Dr. John Watson), Noomi Rapace (Madam Simza Heron),
Rachel McAdams (Irene Adler), Jared Harris (Professor James Moriarty), Stephen
Fry (Mycroft Holmes) Mein Eindruck: Der erste Film im neuen Jahr gleich auf Neujahr - 2012 geht ja gut los. Allerdings bin ich mit "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" nicht so zufrieden, denn der Streifen liegt nicht auf meiner Wellenlänge. Ich bin jetzt ehrlich: Der zweite Holmes-Film von Regisseur Guy Ritchie ("Bube, Dame, König, grAs") bietet eine Menge Action, Humor und Spannung, dazu noch tolle Schauspieler wie Robert Downey Jr. und Jude Law. Leider berührt mich das alles nicht, denn ich erwarte von einem Sherlock Holmes Film was anderes. Natürlich interpretiert der Regisseur das Thema neu, läßt es zur Originalzeit spielen, aber definiert die Figuren anders. So ist Downey Jr. als Holmes zwar ein genialer Geist, doch er ist auch physisch sehr präsent, was sich in diversen Kämpfen und Verfolgungsjagdten widerspiegelt. Wie schon gesagt, der Film hat ein hohes Tempo und geht gut ab, aber leider nicht für mich. DVD / Blu-ray-Potential: Ich werde Teil 2 nicht kaufen. |
|
Kinostart: 22.12.2011 Krimi, Action 128 Min. FSK: 12 1
|